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Tagung zum Thema „Sport und Bewegung im Alter“ in Köln

Tagung zum Thema „Sport und Bewegung im Alter“ in Köln

Am 26./27. September fand im Deutsches Sport- und Olympiamuseum Köln die 6. Tagung der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung statt. Ausgerichtet wurde die Tagung zum Thema: „Sport im Alter- Zwischen Sitzkreis und Supermarathon“., Köln. Michael Barsuhn vom INSPO hielt einen Vortrag zum Thema: „Auf den demografischen Wandel reagieren – Sportentwicklung und Sportentwicklungsplanung in den neuen Bundesländern“.

 

Tagungsprogramm:

10.00 – 10.15 Uhr Tagungseröffnung

Dr. Petra Becker und Marie-Luise Becker, Stiftungsvorstand

10.15 – 11.00 Uhr KEY NOTE

Sport und Bewegung in einer Gesellschaft des langen Lebens

Dr. Christoph Rott, Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg

 

Gesellschaftliche Aspekte von Sport im Alter

11.00 – 11.45 Uhr Zahlen, Daten, Fakten – Wer treibt Sport in welchem Alter?

Ute Blessing-Kapelke, Deutscher Olympischer Sportbund

11.45 – 12.00 Uhr Pause

12.00 – 12.30 Uhr Auf den demographischen Wandel reagieren Sportentwicklung und Sportentwicklungsplanung in Deutschland

Michael Barsuhn, Universität Potsdam, Professur für Sportpädagogik

12.30 – 13.00 Uhr Körperliche Aktivität für ältere Erwachsene: Die Empfehlungen des Gesundheitssystems

Dr. Enrico Michelini, TU Dortmund, Institut für Sport und Sportwissenschaft

13.00 – 14.00 Uhr Mittagspause

 

Neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft

14.00 – 14.45 Uhr Wie trainiert man den älteren Körper?

Neueste Erkenntnisse aus der Trainingswissenschaft

Tobias Morat, Deutsche Sporthochschule Köln

14.45 – 15.30 Uhr Erhalt von sportlicher Expertise im Alter:

Was wir von älteren Spitzensportlern lernen können

Prof. Dr. Jörg Schorrer, Universität Oldenburg, Institut für Sportwissenschaft

15.30 – 15.45 Uhr Pause

15.45 – 16.30 Uhr Motive und Einstellungen im Seniorenleistungssport am Bespiel leistungsorientierter Leichtathleten

Dipl. Sportlehrerin Silke Keller, Sportinstitut der Universität Hildesheim

16.30 – 17.15 Uhr Die Relevanz sozialer Strukturen für ein sportliche aktives Alter(n)

Prof. Dr. Ilse Hartmann-Tews, Institut für Soziologie und Genderforschung, Deutsche Sporthochschule Köln

ab 17.30 Uhr für alle Interessierten Führung durch das Dt. Sport & Olympia Museum

ab 19.30 Uhr Abendveranstaltung mit Dinner Speech

Geschichte des Seniorensports in Deutschland im Kontext der Veränderung der Altersbilder

Prof. Dr. Andreas Luh, Institut für Sportwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum

Sportentwicklungsplan für die Landeshauptstadt Potsdam

Landkreis erarbeitet in Kooperation mit der Universitaet Potsdam einen Sportentwicklungsplan

„Hand auf’s Herz: Bewegen Sie sich gern? Treiben Sie auch gern Sport? Wenn ja: Was schätzen Sie an dieser Art der Betätigung? Wo sehen Sie, speziell in Ihrer Gemeinde, Ihrer Stadt oder Ihrem Amt, noch Reserven? – Falls nein: Was hindert Sie daran, sich mehr und öfter körperlich zu betätigen? Oder welche Wünsche und Vorstellungen in Sachen Sport und Bewegung haben Sie?“

Diese und weitere Fragen sind Bestandteil eines Fragebogens, der am 06. September 2013 an verschiedene Haushalte im Havelland per Zufallsauswahl verschickt wurde. Mithilfe dieser Befragung wird das Sportverhalten der Bürgerinnen und Bürger sowie die Situation der Sportvereine, Schulen und Kitas ermittelt. Auf Basis der Daten erarbeitet das Forschungsteam der Universität Potsdam Empfehlungen für die künftige  Sportentwicklung im Havelland. Diese dienen der bedarfsgerechten Unterstützung der Sportvereine und Kommunen durch die kreisliche Sportförderung. Ziel des Projektes ist es, Menschen zu einer aktiveren Lebensgestaltung zu bewegen und durch eine bedarfsorientierte Planung tragfähige Grundlagen für vielfältige sportliche Betätigungen in den Kommunen zu schaffen. Die Sportentwicklungsplanung soll dafür als Steuerungsinstrument dienen. Es kann nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entstehen.

In den Jahren 1993/1994 und 1999/2000 wurden mit Hilfe der Kommunen alle Sportstätten landesweit erfasst. Auf der Grundlage dieser Daten erarbeitete der Landkreis Havelland 2001 den derzeit aktuellen Sportentwicklungsplan. 2010 und 2011 wurden mit Unterstützung der Städte und Gemeinden die aktuellen Sportstätten im Landkreis erfasst. All dies wird nun durch die geplante umfassende, wissenschaftlich fundierte und zukunftsfähige Sportentwicklungsplanung der Universität Potsdam aktualisiert und ergänzt.

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg unterstützt die Maßnahme und beteiligt sich finanziell am Verfahren.

Link:

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Bestandsaufnahme-fuer-Sportentwicklungsplan-des-Landkreises-ist-abgeschlossen

Sportstätten- und Sportentwicklungsplanung

Sportstätten- und Sportentwicklungsplanung Landkreis Märkisch-Oderland

Projektleitung: Michael Barsuhn

Seit Herbst 2015 erarbeitet das Projektteam um Prof. Dr. Jürgen Rode einen Sportstätten- und Sportentwicklungsplan für den Landkreis Märkisch-Oderland. Der Landkreis Märkisch-Oderland reicht von Berlin (im Westen) bis an die Oder (im Osten), er ist damit sowohl der östlichste Teil des Landes Brandenburg als auch der Bundesrepublik Deutschland.

Heute leben in der Region 189.673 Menschen (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg). Die bedarfsgerechte und nachhaltige Planung und Weiterentwicklung der sportlichen Infrastruktur in der Region stehen im Fokus der Betrachtung.

Die Betrachtung der schulstandortbegleitenden Infrastruktur ist dabei integraler Bestandteil unseres Sportentwicklungskonzepts. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungsstrukturen in der Region nachhaltig und bürgerorientiert zu gestalten und damit einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung zu leisten.

Abgesehen von infrastrukturellen Aspekten werden im Rahmen der Sportentwicklungsplanung spezielle Fragen der Angebots- und Organisationsentwicklung von Sportvereinen untersucht.  Auch die Schulen und Kindertagesstätten werden als wesentliche Träger für Sport und Bewegung durch eigene Befragungen in die Untersuchung einbezogen und im Hinblick auf ihre bewegungsfreundlichen Merkmale und Zukunftspotentiale analysiert.

Integrierte Sportentwicklungsplanung Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf

Integrierte Sportentwicklungsplanung Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf

Projektleitung: Michael Barsuhn

Seit November 2015 erarbeitet unser Team einen integrierten Sportentwicklungsplan für die Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. Die drei Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf liegen im Landkreis Potsdam-Mittelmark und bilden seit 1999 einen interkommunalen Verbund. Die Region in unmittelbarer Nähe zu den Großstädten Berlin und Potsdam zählt im Land Brandenburg zu den Standorten, die sich durch eine hohe Wirtschaftskraft, durch ein großes Innovationspotenzial und durch eine große Wirtschaftsdynamik auszeichnen.

Ein besonderes Augenmerk wird im Rahmen der Analysen auf die interkommunale Zusammenarbeit gerichtet. Wie das Standortentwicklungskonzept Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, 2010 dokumentiert, ergänzen sich die drei Kommunen bereits heute im Hinblick auf bestimmte Teilfunktionen (z. B. Sportangebote, Sportanlagen, Bildungseinrichtungen, Gesundheitseinrichtungen). Weitere zukünftige Vernetzungspotentiale werden auf Basis der empirischen Erhebungen und im Rahmen der kooperativen Planungsphase mit den Akteuren vor Ort erarbeitet.

Die Ergebnisse der Sportentwicklungsplanung können sowohl als tragfähige Entscheidungsgrundlage für die Verwaltung dienen als auch anderen lokalen Akteuren und Institutionen wie Vereinen und Investoren eine größere Planungssicherheit für ihre Entscheidungen bieten. Sie können darüber hinaus genutzt werden, um bei Fördermittelanträgen aufzuzeigen, dass entsprechende Maßnahmen in ein abgestimmtes kommunales Entwicklungskonzept eingeordnet werden können.

Sportverhaltens und -konzeptstudie für den Aktionsraum plus Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf

Sportverhaltens und -konzeptstudie für den Aktionsraum plus Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf

Projektleitung: Michael Barsuhn

Um die Sport- und Bewegungsstrukturen im Bezirk nachhaltig und bürgerorientiert zu gestalten und damit einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung zu leisten, soll im Rahmen des Handlungsansatzes für den Aktionsraum plus Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf 2014/15 eine Sportverhaltens- und Sportkonzeptstudie durchgeführt werden. Mit diesem Planungsvorhaben stellt sich der Bezirk Marzahn-Hellersdorf aktiv den Herausforderungen, die sich aus dem demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Wandel ergeben. Im Mai 2014 erhielt das Projektteam um Prof. Dr. Jürgen Rode den Auftrag, die Sportverhaltens- und Sportkonzeptstudie für den Aktionsraum plus Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf zu erarbeiten.

Sporträumliches Realisierungskonzept für den Aktionsraum plus Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf

Sporträumliches Realisierungskonzept für den Aktionsraum plus Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf

Projektleitung: Wolf Ahner

Im Rahmen der Sportverhaltens- und Sportkonzeptstudie für den Aktionsraum plus Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf steht insbesondere die bedarfsgerechte und nachhaltige Planung und Weiterentwicklung der sportlichen Infrastruktur im Bezirk im Fokus der Betrachtung. In diesem Kontext soll in ausgewählten Stadtquartieren anhand von Modellprojekten die Umwandlung, Ergänzung und Neuanlage von Bewegungsflächen für sportliche Nutzung konzipiert werden. Verantwortlich hierfür ist das Ingenieursbüro für Freiraumplanung Ahner/Brehm.

Sportstätten- und Sportentwicklungsplanung

Realisierungskonzept für den Aktionsraum Plus-Nord Marzahnnord Hellersdorf

Projektleitung: Michael Barsuhn

Seit Herbst 2013 entwickelt das Arbeits- und Forschungsteam Prof. Dr. Jürgen Rode einen integrierten Sportentwicklungsplan für die Stadt Oranienburg. Im Februar 2014 startete die repräsentative Bürgerbefragung, bei der über 3.000 per Zufall ausgewählte Bürgerinnen und Bürger angeschrieben und zu ihren Sport- und Bewegungsbedürfnissen befragt wurden. Auch die Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten erhielten spezifische Fragebögen und wurden somit die Untersuchung einbezogen.

Auf Basis der Daten erarbeitet das Forschungsteam der Universität Potsdam Empfehlungen für die zukünftige Sportentwicklung in Oranienburg. Ziel des Projektes ist es, Menschen zu einer aktiveren Lebensgestaltung zu bewegen und durch eine bedarfsorientierte Planung tragfähige Grundlagen für vielfältige sportliche Betätigungen in Oranienburg zu schaffen.

Sportstätten- und Sportentwicklungsplanung

Intergrierte Sportentwicklungsplanung für die Sadt Oranienburg

Projektleitung: Michael Barsuhn

Im März 2013 erhielt die Universität Potsdam den Auftrag, einen Sportentwicklungsplan für den Landkreis Havelland zu erarbeiten. Bis Ende des Jahres 2013 erfolgte im Rahmen mehrerer Befragungen eine detaillierte Bestandsaufnahme zum Sportverhalten der Bevölkerung sowie zur Situation der Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis.

2014 wurde eine kooperative Planungsphase (Workshops) durchgeführt unter Beteiligung aller 13 Kommunen des Landkreises. Es ist bereits das zweite interkommunal angelegte Planungsverfahren, das vom Arbeits- und Forschungsteam um Prof. Dr. Jürgen Rode betreut wird.

Mit Abschluss des Planungsverfahrens erhält der Landkreis ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes und zukunftsfähiges Steuerungsinstrument für die Sportentwicklung des gesamten Landkreises.

Sportentwicklungsplan für die Landeshauptstadt Potsdam

Sportentwicklungsplan für die Landeshauptstadt Potsdam

Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Rode/Michael Barsuhn

2013 präsentierte das Projektteam um Prof. Dr. Jürgen Rode den Abschlussbericht für die Sportentwicklungsplanung der Landeshauptstadt Potsdam. Es handelt sich hierbei um die Fortschreibung des Sportentwicklungsplanes aus dem Jahr 2000, der ebenfalls von Prof. Dr. Rode erstellt wurde. Der Planungsprozess setzte sich aus mehreren empirischen Erhebungen und einem moderierten Beteiligungsverfahren zusammen.

Herzstück der Planung war eine repräsentative Befragung von 10.000 per Zufallsstichprobe ausgewählten Potsdamerinnen und Potsdamer. Um möglichst breite Kreise auf das Planungsverfahren aufmerksam zu machen, wurde im Dezember 2012 die erste Potsdamer Breitensportkonferenz gemeinsam mit der Landeshauptstadt und den Partnern vom LSB Brandenburg, dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) sowie dem Stadtsportbund Potsdam durchgeführt. In diesem Rahmen wurden auch erste Ergebnisse für die Landeshauptstadt präsentiert.

Sportentwicklungsplan für den Landkreis Teltow-Fläming

Sportentwicklungsplan für den Landkreis Teltow-Fläming

Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Rode

2009 erhielt die Universität Potsdam den Auftrag im Rahmen des ExWoSt-Forschungsprojekts „Sportstätten und Stadtentwicklung“ modellhaft die interkommunale Sportentwicklungsplanung im Landkreis-Teltow-Fläming durchzuführen. Das Forschungsprojekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg umgesetzt. 2011 wurde der Abschlussbericht präsentiert.