Autor-Archive: INSPO

Lageplan Lübeck

INSPO-Beitrag in der Publikationsreihe „Stadionwelt INSIDE“ veröffentlicht

Wie beeinflussen neue Sport- und Bewegungsformen die Nutzungs- und Gestaltungsansprüche an Sportstätten?

Wie kann ein zukunftsorientierter Sport- und Bewegungsraum konkret aussehen?

Warum ist eine systematische Erfassung von Sportanlagen für Kommunen so wichtig?

Welche Möglichkeiten eröffnen sich mit der Einführung eines digitalen Verwaltungs- und Buchungssystems für Kommunen, aber auch für die Bevölkerung?

Im Beitrag „Perspektiven für ein zukunftsorientiertes Management von Sport- und Bewegungsräumen“ in der aktuellen Ausgabe der Publikationsreihe „Stadionwelt INSIDE“ hat das Vorstandsteam vom INSPO seine Antworten auf diese und weitere Fragen sehr praxisnahe zusammengefasst.

Den Artikel und die aktuelle Ausgabe (1/2023) finden Sie hier.

Bildquelle: Planungsskizze eines multifunktionalen Sport- und Bewegungszentrums; (c) Ahner-Landschaftsarchitektur.

Lokalnachrichten zum Sportentwicklungsplan in der Stadt Brandenburg a.d. Havel

Lokalnachrichten zum Sportentwicklungsplan in der Stadt Brandenburg a.d. Havel

Am Mittwoch, dem 8. März ist in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) über die Ergebnisse der Integrierten Sportentwicklungsplanung für die Stadt Brandenburg an der Havel berichtet worden. Vor allem die Kostenprognose für die Modernisierung der städtischen Kernsportanlagen (Sporthallen und Sportplätzen) bzw. Aufwendungen für Neu-/Erweiterungsbauten für den Schul- und Vereinssport wurden thematisiert.

Zudem beinhaltet der Artikel auch erfreuliche Erkenntnisse des Gutachtens: Aktuell sind 15 % mehr Mitglieder in Sportvereinen gemeldet, als dies noch vor 10 Jahren der Fall war. Mit einem Organisationsgrad von 37 % sind im Bundesvergleich überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre) Mitglied in einem Sportverein. Die Sportvereine in Brandenburg a.d. Havel sind bei der Angebotsgestaltung durchaus innovativ und zukunftsgerichtet. Neben den klassischen Sportarten/-angeboten haben auch Trendsportarten (z. B. Rope-Skipping, BMX) in die Vereinslandschaft Einzug gehalten.

Den vollständigen Artikel von A. Wirsing in der MAZ (S. 13) können Sie hier nachlesen.

Sport- und Spielflächenentwicklungsplanung in Bad Salzuflen: Bring Bewegung ins Spiel!

Sport- und Spielflächenentwicklungsplanung in Bad Salzuflen: Bring Bewegung ins Spiel!

Die Stadt Bad Salzuflen betreibt viele Sportanlagen und Spielflächen. Nur: Sind diese so ausgestattet, wie Sie es sich wünschen? Sind es überhaupt genug? Wo existiert Optimierungsbedarf? Was fehlt? Welche Angebote nutzen Sie persönlich? Und wie oft?

Diese und weitere Fragen will die Stadt Bad Salzuflen mit Unterstützung des Instituts für kommunale Sportentwicklungsplanung e. V. (INSPO) und der Fachhochschule für Sport und Management beantworten. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung! Das Ergebnis dieses Prozesses ist eine Entwicklungsplanung für die nächsten zehn Jahre für die Sport und Spielflächen der Stadt Bad Salzuflen.

Ihre Meinung ist gefragt!

Im Mittelpunkt der Entwicklungsplanung stehen Sportanlagen und Spielflächen. Zu den Sportanlagen gehören Sportplätze und Turnhallen. Die Spielflächen umfassen Schulhöfe, Spielplätze und Bolzplätze, aber auch Anlagen für beispielsweise Basketball, Volleyball, Boule, Outdoor-Fitness und Skaten.

Damit „Mitreden! Mitmachen! Mitgestalten!“ auch wirklich wahr wird, ist die Beteiligung der Bevölkerung ein wichtiger Teil der Sport- und Spielflächenplanung. Auf dem Weg bis zur fertigen Entwicklungsplanung werden ganz unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt, um Wünsche und Ideen der Bevölkerung zu sammeln.

Auf dem Weg bis zur fertigen Entwicklungsplanung werden ganz unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt, um Wünsche und Ideen der Bevölkerung zu sammeln.

Wir danken der Stadt Bad Salzuflen für diesen Beitrag und freuen uns beim weiteren Planungsprozess tatkräftig unterstützen zu können. Den Projektstatus und weitere Informationen finden Sie online.

Auch die Lokalnachrichten „Gütsel Online“ (Link) oder die Lippische Zeitung (Link) berichten.

Beitragsbild: Bad Salzuflen, 2023.

Sportstättentwicklungsplan für Delmenhorst vorgestellt

Sportstättentwicklungsplan für Delmenhorst vorgestellt

In der Stadt Delmenhorst müssten viele Sporthallen saniert oder erweitert werden. Dies ergibt sich aus dem Sportstättenentwicklungsplan, der im Ausschuss für Kultur und Sport vorgestellt wurde.


Das INSPO an der ESAB Fachhochschule für Sport und Management Potsdam hat einen Sportstättenentwicklungsplanung für die Stadt Delmenhorst erarbeitet. Dieser bildet die Grundlage für die zukünftige Ausrichtung des Sports in der niedersächsischen Stadt in unmittelbarer Nähe von Bremen. Einbezogen in die Planung waren 6.000 per Zufallsstichprobenziehung ausgewählte Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen einer repräsentativen Studie zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten befragt wurden. Darüber wurden auch die Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten zu ihren Beständen und Bedarfen befragt. Ein breit angelegter Beteiligungsprozesses mit zwei Workshops in Delmenhorst konnte den Planungsprozess erfolgreich abrunden. Mit dem vorliegenden Planwerk liegt eine Agenda für den Sport für die kommenden 10 Jahre vor mit umsetzungsrelevanten Handlungsempfehlungen u.a. für die Entwicklung der sportbezogenen Infrastruktur, für die Gestaltung zukunftsfähiger Angebots- und Organisationsstrukturen des Sports, aber auch zum Ausbau von Kooperationen und Netzwerkstrukturen.

Weitere Informationen lassen sich im Artikel des Delmenhorster Kuriers nachlesen.

Danke an die Kolleginnen und Kollegen der ESAB für diesen Presseartikel!

Bilquelle: Eigene Darstellung (INSPO).

Treuenbrietzen ist die sportlich aktivste Kommune in Potsdam-Mittelmark

Treuenbrietzen ist die sportlich aktivste Kommune in Potsdam-Mittelmark

Potsdam-Mittelmark hat seine große Sport-Umfrage ausgewertet. Die Förderung für Sportstätten soll besser geplant werden. Denn es gibt zu viele Fußballplätze auf Dörfern und ein Defizit im Speckgürtel.


Die Stadt Treuenbrietzen ist die sportlichste Kommune im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Das geht aus der Auswertung einer groß angelegten Umfrage hervor, die der Kreissportbund (KSB) im Auftrag der Kreisverwaltung durchgeführt hatte.

„Im Verhältnis zur Einwohnerzahl haben Sie hier die meisten Mitglieder in Sportvereinen“, sagte KSB-Geschäftsführer Thomas Bottke bei der Vorstellung des neuen Sportentwicklungsplanes für den Landkreis jetzt im Ausschuss für Bildung, Ordnung und Sicherheit in Treuenbrietzen. „Aber auch so liegt die Kommune im guten Mittelfeld bei der Zahl von Vereinsmitgliedern.“

In Treuenbrietzen sind 23 Prozent der Bevölkerung in Vereinen Mitglied. Das sind aktuell 1756 Personen und bedeutet zudem eine Steigerung gegenüber 2012, als der Anteil noch bei 19,6 Prozent lag. Deutlich überboten wird der Durchschnitt des Organisationsgrades im Landkreis, der bei 13,8 Prozent liegt. Im Land Brandenburg sind es 13,5 Prozent.

Den zweiten Platz beim Organisationsgrad in Sportverein nimmt die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) ein mit 18,9 Prozent. 18,6 Prozent sind es in der Gemeinde Nuthetal und in Wiesenburg/Mark 18 Prozent. Die Kreisstadt Bad Belzig rangiert mit 15,2 Prozent Organisationsgrad im Mittelfeld. Schlusslichter dieser Statistik sind die Ämter Beetzsee (7,3), Ziesar (10,1) und Brück mit 10,8 Prozent.

Hinter dem Zahlenwerk steckt jedoch viel mehr. Denn vom beauftragten Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (IINSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie des Landes Brandenburg wurden inzwischen die Daten wissenschaftlich ausgewertet, die bei einer vom August 2020 bis zum September 2021 groß angelegten Umfrage erfasst wurden.

Potsdam-Mittelmark startete große Umfrage

Damals waren an knapp 8000 zufällig ausgewählte Mittelmärker Fragebögen verschickt worden, um Auskunft zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten zu bekommen. Auch 250 Vereine sowie Kindertagesstätten und Schulen wurden einbezogen.

Der Rücklauf war – zumindest unter den Bürgern und Kitas – nicht herausragend. Aus der Befragung der Bevölkerung kamen 1991 der 7980 verschickten Fragebögen zurück. Das entspricht 25 Prozent. Bei den Kitas waren es 15 Prozent. Nur 26 Antworten kamen von 175 angeschriebenen Häusern. „Das liegt womöglich aber auch daran, dass das Personal dort mitten in der Corona-Pandemie andere Sorgen hatte, als unsere Fragebögen auszufüllen“, räumt Thomas Bottke selbstkritisch ein.

Deutlich besser sah es bei den 75 angeschriebenen Schulen aus. 36 Antworten (48 Prozent) kamen zurück. Stärker aktiv waren auch Sportvereine. Von 249 kontaktierten Vereinen kamen 106 Fragebögen (43 Prozent) zurück. Die Daten fließen nun auch in die Ausrichtung der Sportförderung ein.

Hinweise für Kommunen in Potsdam-Mittelmark

Dem Sportentwicklungsplan des Kreises sollen auch Kommunen Handlungsempfehlungen entnehmen für politische Entscheidungen. Dabei kooperiere der Landkreis zur Ausrichtung seiner Förderungsstrategie auch mit dem Land Brandenburg und dessen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Dort fließen die Daten ein in Empfehlungen für ein Raumprogramm zu Schulsportstätten.

Viel Bedarf für energetische Sanierung

Ziel ist zudem ein Kataster von Sportstätten im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Es soll vor allem auch darüber Auskunft geben, „wie gut die einzelnen Hallen und Spielfelder bereits auf die Anforderungen eines nachhaltigen Einsatzes von Energie ausgerichtet sind“, erklärte Thomas Bottke. „So können wir die Förderung für neue Projekte auch viel zielgerichteter ausrichten.“

Festgestellt haben die Wissenschaftler bei ihrer Umfrage allerdings auch, dass die beliebtesten Sportarten und Bewegungsformen allgemein Radfahren sowie Laufen und Spazierengehen sind. „Daher findet viel im öffentlichen Raum statt, wozu gar keine Sportstätten nötig sind“, so Bottke. Lediglich vier Prozent der Befragten trainieren auf Sportplätzen und elf Prozent in Hallen.

 

Viele ungenutzte Fußballplätze

„Dennoch gibt es in vielen Orten bis ins kleinste Dorf oft aus der Tradition heraus noch Fußballplätze, die vielfach aber gar nicht mehrgenutzt werden“, sagt Thomas Bottke. Trotzdem gibt es für die Vereine eine hohe Belastung bei der Pflege dieser Sportstätten, die heute oftmals von den Kommunen in die Regie der Vereine übertragen wurde.

„Für ein Fußballfeld muss man so insgesamt mit Beleuchtung und allen Arbeiten mit 15.000 bis 20.000 Euro Betriebskosten im Jahr rechnen“, erklärte der KSB-GeschäftsführerDeutlich gemacht habe die aktuelle Erhebung aber auch, dass es im dichter besiedelten Norden des Landkreises ein Defizit an Sportplätzen gibt, während die ländlichen Räume im Westen und Süden einen deutlichen Überhang von 17 so genannten Großspielfeldern haben.

Potsdam-Mittelmark fördert multifunktionale Sportplätze

Angestrebt werden daher dort nun Förderungen für eine multifunktionale Nutzung dieser Flächen. So könnten dort Plätze für Beach-Volleyballso genannte Senioren-Spielplätze mit Sport- und Fitnessgeräten oder auch herkömmliche Spielplätze für Kinder angesiedelt werden. „Wir wollen, dass sich jeder bewegt und sportlich irgendwie betätigt“, sagt Thomas Bottke. Das müsse nicht immer zwingend in einem Verein sein.

Klar wurde aus der Umfrage auch, dass Frauen viel bewegungsaktiver sind als Männer im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Viel zu tun habe die Sportlichkeit jedoch auch mit der Entfernung zum Arbeitsplatz. „Wer lange Zeit in Auto, Bus oder Bahn verbringt, wird am Abend zu Hause nicht mehr so aktiv noch an Sport denken“, erklärt Thomas Bottke.

Der Kreissportbund will seine Forderung von Sportstätten nun insgesamt noch stärker auf Nachhaltigkeit ausrichten. So beträfen heute schon viele Anträge den Aufbau von LED-Beleuchtung, Photovoltaik-Anlagen oder modernen Heizungen. Dafür schüttet der Kreis dieses Jahr knapp 250.000 Euro Fördergeld aus an 13 Vereine.

Quelle: MAZ online, Thomas Wachs, Artikel aufgerufen am 03.02.2023.

Danke an die Kolleginnen und Kollegen der ESAB Fachhochschule für Sport und Management Potsdam für die Veröffentlichung dieses Beitrages.

Sportplatzbegehung in Bochum in vollem Gange

Sportplatzbegehung in Bochum in vollem Gange

Aktuell ist ein interdisziplinäres INSPO-Team aus zertifizierten Sportplatzprüfern und Stadt- und Raumplanern in der Ruhrmetropole Bochum auf Begehung unterwegs. Insgesamt werden im Rahmen dieses Katasterprojektes 60 Standorte besucht werden. Vor Ort steht die Vermessung, baufachliche Bewertung sowie digitale Erfassung der Sportplätze auf dem Programm. Nach Abschluss der Bestandsaufnahme werden die Anlagen in einem nachfolgenden Qualifizierungsprozess evaluiert und stellen zusammen mit Nutzungsparametern die Basis für eine bedarfsgerechte Bestands-Bedarfs-Bilanzierung dar.

Bildquelle: Ansicht auf Sportfreianlagen. Aufgenommen vom Team des INSPO am 14.02.2023.

„Tief im Westen“: Sportplatzbedarfsplanung für die Stadt Bochum

Sportstättenbedarfsplanung für Sportplätze der Stadt Bochum

Das INSPO wurde erneut von der Stadt Bochum (Nordrhein-Westfalen) beauftragt. Nach der bereits abgeschlossenen und vorgestellten Vorgängerstudie geht es nun um die Sportplatzanlagen.

Analog zu der Sporthallenbedarfsplanung wird im Rahmen einer Bestandsaufnahme eine Vor-Ort-Begehung von zertifizierten Sportanlagenprüfer*innen des INSPO sowie eine fachliche Zustandsbewertung der Sportplätze durchgeführt. Die Bedarfe der ungedeckten Sportanlagen werden durch institutionelle Befragungen des Vereinssports ermittelt. Hinzu kommt die Ausarbeitung von Entwicklungsszenarien für einen gemeinsam ausgewählten entwicklungsfähigen Standort. Auch in Bochum wird der Auftraggeber während des ganzen Projekts eng vom INSPO-Projektteam begleitet und im Rahmen der kooperativen Planungsphase werden zusätzlich zwei Workshops durchgeführt.

Projektzeitraum: 2022 – 2024

Bildquelle: Jung, C. (2020). Freies Bildmaterial, verfügbar unter: www.unsplash.com/de/fotos/CWon59n3AB8.

Sportentwicklungsplan für den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Sportstättenentwicklungsplanung für den Landkreis Altenburger Land

Das INSPO wurde vom Landkreis Altenburger Land (Thüringen) für die Erstellung einer Sportstättenentwicklungsplanung beauftragt. 

Geplant sind die Durchführung einer Bestandsaufnahme von demographischen und sportbezogenen Grunddaten, eine aktuelle Einschätzung der Sportstättensituation durch Vorortbegehungen (quantitativ und qualitativ) und die Erstellung eines Sportstättenkatasters, eine wissenschaftlich fundierte Bedarfsanalyse sowie Nutzerbefragungen der Bevölkerung, der ansässigen Schulen und Sportvereine sowie die Erstellung einer Bestands-Bedarfs-Bilanzierung. Begleitet wird der kooperative Planungsprozess durch Präsentationen, Sitzungen und Workshop-Phasen.

Projektzeitraum: 2022 – 2024

Bildquelle: Schuh, S. (2022). Close-up of a white line on green grass in a soccer field photo. Freies Bildmaterial, verfügbar unter: www.unsplash.com/photos/HgwY_YQ1m0w.

Lokalpresse informiert über Sportentwicklungsplan in Bad Homburg

Lokalpresse informiert über Sportentwicklungsplan in Bad Homburg

In Bad Homburg (Hessen) informiert die Lokalpresse auch die breite Bevölkerung über den aktuellen Prozess der Sportentwickungsplanung. Den aktuellen Artikel aus der Frankfurter Rundschau finden Sie hier

Ein weiterer Artikel wurde am 15.2.2023 in der Taunus-Zeitung (A. Hillebrecht, S. 7) veröffentlicht (Download hier).

Bildquelle: Kraft, R. (2017). Freies Bildmaterial von Unsplash.com, online abgerufen (Link).

sportplatz

Arbeitsstart für die Sport(stätten)entwicklungsplanung der Stadt Zeitz

Morgen findet mit der Auftaktveranstaltung zur Erstellung einer Sport(stätten)entwicklungsplanung der offizielle Arbeitsstart in der Stadt Zeitz (Sachsen-Anhalt) statt.

Zu Beginn der Sport(stätten)entwicklungsplanung erfolgt die Analyse der vorhandenen Datenbestände (u. a. Sportstättenstatistik, Sportvereinsstatistiken, Schulentwicklungsplan, vorliegende kommunale Konzepte zur Sportentwicklung, Daten aus dem Sport(stätten)entwicklungskonzept 2015 etc.) sowie die Auswertung vorliegender Strategiepapiere zur Stadtentwicklung durch das INSPO. Auf Grundlage der Datenreihen werden zum einen Aussagen zur demografischen Entwicklung und zum anderen Prognosen für die nächsten Jahre getroffen. Auf dieser Grundlage werden die Auswirkungen auf den Sport analysiert. Danach folgt eine quantitative und qualitative Bestandsaufnahme der gedeckten und ungedeckten Kernsportanlagen durch Vorortbegehungen der zertifizierten Sportplatzprüfer*innen vom INSPO. Basierend auf dem Leitfaden für Sportstättenentwicklungsplanung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft werden unter Einbeziehung der Daten des organisierten Vereinssports und der Auslastung der Sportstätten die bestehende und prognostische Sportnachfrage ermittelt. Der ermittelte Sportstättenbedarf wird dem vorhandenen Bestand im Rahmen einer Bestands-Bedarfs-Bilanzierung gegenübergestellt.

Ein weiteres Arbeitspaket beinhaltet die Nutzerbefragungen von Sportvereinen und Schulen, die mit der bundesweiten INSPO-Benchmark ins Verhältnis gesetzt werden. Die Ergebnisse der empirischen Erhebungen werden in den Sitzungen der „Kooperativen Planungsgruppe“ vorgestellt, reflektiert und vor dem Hintergrund von Notwendigkeit und Machbarkeit fachlich bewertet. Zentrale Zielableitungen und Handlungsempfehlungen fließen sukzessive in den Abschlussbericht der Sport- und Sportstättenentwicklungsplanung ein.

Bildquelle: INSPO (2022). Eigenes Fotomaterial.