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BMX Anlage

Stadt Kaarst startet Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung mit INSPO

Die Stadt Kaarst hat das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam mit der Fortschreibung der Kaarster Sportentwicklungsplanung beauftragt. Ziel ist es, die Sportinfrastruktur der Stadt zukunftsorientiert, bedarfsgerecht und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Im Rahmen des Projekts werden sowohl die Sporthallen als auch die Sportfreianlagen systematisch erfasst, vor Ort begangen und nach aktuellen Standards bewertet. Die Analyse umfasst neben der baulichen Substanz auch Aspekte wie Barrierefreiheit, Ausstattung, Erreichbarkeit und Nutzungsmöglichkeiten. Auf Basis dieser Bestandsaufnahme erfolgt eine detaillierte Bedarfsbilanzierung für den Vereins- und Schulsport. Dabei werden die Mitgliederzahlen der Sportvereine, die Auslastung der Anlagen sowie aktuelle und zukünftige Anforderungen berücksichtigt.

Die Ergebnisse der Bestands- und Bedarfsanalyse bilden die Grundlage für die Ableitung konkreter Maßnahmen zur Sanierung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Kaarster Sportstätten. Besonderer Wert wird auf die Einbindung aller relevanten Akteure sowie auf eine transparente und kooperative Planung gelegt. Die Fortschreibung knüpft an den erfolgreichen Planungsprozess aus den Jahren 2017/18 an und soll die Lebensqualität in Kaarst weiter stärken.

Die Umsetzung der Bestandsaufnahme und Bedarfsbilanzierung hat bereits Ende 2025 stattgefunden. Die Ergebnisse werden der Stadtverwaltung in einem umfassenden Bericht präsentiert und dienen als strategische Entscheidungsgrundlage für die kommenden Jahre.

 

 

 

Bild: INSPO-Begehung.

Leinwand mit PowerPoint Präsentation und Publikum

Öffentliche Auftaktveranstaltung zum Startschuss der Potsdamer Sportentwicklungsplanung

Am Donnerstagabend (27.02.2025) fand in der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule die öffentliche Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung der integrierten Sportentwicklungsplanung (ISEP) für die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) statt.

Etwa 70 Vertreter*innen unterschiedlicher Interessensgruppen der Landeshauptstadt Potsdam folgten der Einladung, die zukünftige Sportentwicklung für ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Darunter befanden sich u. a. Sportvereine und Schulen ebenso wie Vertretungen aus der Politik und den unterschiedlichen planenden Verwaltungsressorts.

Der Workshop stellt einen elementaren Baustein in der kooperativen Sportentwicklungsplanung dar und bietet unserem Team, im Hinblick auf die zu erarbeitenden Handlungsempfehlungen, erste Anregungen und wertvolle Impulse.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einer Begrüßungsrede des Potsdamer Oberbürgermeisters Mike Schubert. Daraufhin stellte das INSPO dem Plenum die Arbeitsvorgehensweise sowie Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten im Rahmen der kooperativen Planung vor. Im Anschluss ging es für die Teilnehmer*innen direkt über zum aktiven Mitwirken und Diskutieren.

Aufgeteilt in vier interdisziplinären Kleingruppen setzten sich der Teilnehmerkreis  mit unterschiedlichen Fragestellungen mittels der World-Café-Methodik zur künftigen Sportentwicklung der LHP auseinander. Hierbei fand ein intensiver sowie multiperspektivischer Austausch statt. Wesentliche Themenfelder waren die hiesige Sportinfrastruktur, der städtisch-öffentliche Raum, die Angebote der Sport- und Bewegungslandschaft  sowie deren Kommunikations-, Kooperations- und Netzwerkstrukturen.

Die Ergebnisse des Workshops  fließen in den weiteren Erstellungsprozess der Sportentwicklungsplanung ein. Darüber hinaus ist auf  die Potsdamer Beteiligungsplattform zu verweisen, auf welcher regelmäßig Updates zum Arbeitsprozess veröffentlicht werden. Darüber hinaus können sich mit Hilfe der Plattform Interessierte aktiv in den Planungsprozess einbringen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und freuen uns auf die weiteren Schritte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Sportentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Potsdam.

 

Bild: INSPO