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SC Potsdam Volleyball

Potsdam stellt die Weichen für die Zukunft: Abschluss der Steuerungsgruppenarbeit zur Sportentwicklungsplanung Potsdam

Nach knapp zwei Jahren intensiver Analyse, Beteiligung und gemeinsamer Diskussion hat die prozessbegleitende Steuerungsgruppe der Integrierten Sportentwicklungsplanung ihre Arbeit abgeschlossen. In der fünften und letzten Sitzung wurden die zentralen Erkenntnisse des Planungsprozesses vorgestellt sowie die Grundlagen für die künftige Umsetzung der Handlungsempfehlungen gelegt.

Mit der Sportentwicklungsplanung hat die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit Verwaltung, Politik, organisiertem Sport und weiteren Akteur*innen eine umfassende Bestandsaufnahme der Sport- und Bewegungslandschaft vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Potsdam seit der letzten Sportentwicklungsplanung im Jahr 2013 sehr dynamisch entwickelt hat. Die Einwohner*innenzahl ist deutlich gestiegen, die Zahl der Vereinsmitglieder sogar um mehr als 50 Prozent. Gleichzeitig konnten zahlreiche Sportstätten saniert, modernisiert oder neu geschaffen werden.

Die Untersuchung macht jedoch auch deutlich, dass die Nachfrage nach Sport- und Bewegungsangeboten weiterhin schneller wächst als die vorhandenen Kapazitäten. Insbesondere bei Sporthallen, Großspielfeldern und Schwimmflächen bestehen zusätzliche Bedarfe. Gleichzeitig gewinnen öffentliche Bewegungsräume, wohnortnahe Sportgelegenheiten sowie gesundheitsorientierte Angebote zunehmend an Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund wurden strategische Handlungsempfehlungen erarbeitet. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur, die Schaffung zusätzlicher Sport- und Bewegungsräume, die Förderung von Gesundheit und Bewegung über alle Altersgruppen hinweg, die Stärkung der Sportvereine sowie der Ausbau von Kooperationen zwischen Sport, Bildung, Gesundheit und Stadtentwicklung.

Ein wesentliches Ergebnis des Prozesses ist die Erkenntnis, dass Sportentwicklung als dauerhafte Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden muss. Deshalb wird empfohlen, den erfolgreichen Dialog der vergangenen Jahre in einer dauerhaften Arbeitsgruppe Sportentwicklung fortzuführen und die Umsetzung der Maßnahmen kontinuierlich zu begleiten.

Mit dem Abschluss der Steuerungsgruppensitzungen endet der Planungsprozess nicht, vielmehr beginnt nun die entscheidende Phase der Umsetzung. Die Sportentwicklungsplanung bildet dabei die strategische Grundlage, um Sport und Bewegung auch künftig als wichtigen Bestandteil von Lebensqualität, Gesundheit und sozialem Zusammenhalt in Potsdam zu fördern.

 

Bild: Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Game Changer Area

Brandenburger Sommerabend – Studium und Praxis Hand in Hand

Wie wichtig die Verbindung von wissenschaftlicher Ausbildung und beruflicher Praxis ist, zeigt das duale Studium an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam. Das INSPO begleitet aktuell dual Studierende auf diesem Weg und profitiert zugleich von neuen Perspektiven und aktuellem Fachwissen aus dem Studium.

Ein gelungenes Beispiel dafür war der Brandenburger Sommerabend bei uns am Luftschiffhafen in Potsdam. Der Brandenburger Sommerabend ist das größte Netzwerktreffen Brandenburgs und lässt Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenkommen. Dieses Jahr lag der Fokus auf der Netzwerkarbeit mit den Sportvereinen des Land Brandenburgs.

Im Rahmen des Moduls Veranstaltungsmanagement organisierte Azudent*in Chiara Sondermann vom INSPO gemeinsam mit einer Studierendengruppe unter der Leitung von Studiengangsleitung Sandy Adam die Game Changer-Aktion. Dort präsentierten sich Sportvereine aus ganz Brandenburg und versteigerten originelle Auktionsgüter an die Gäste. Sportvereine wie der 1. FFC Turbine Potsdam, SV Energie Cottbus und die Potsdam Royals durften an dem Abend herzlich begrüßt werden.

Auf der Goldbühne interviewte Moderatorin Juliane Sönnichsen die erfolgreiche Fußballspielerin Bianca Schmidt sowie Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport, Gordon Hoffmann.

Die positiv gestimmte Atmosphäre und das Engagement aller Beteiligten machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Für das INSPO ist die enge Zusammenarbeit mit der Fachhochschule ein wichtiger Baustein, um wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxis miteinander zu verbinden. Wir freuen uns, Teil dieses Netzwerks zu sein und die FHSMP als An-Institut aktiv zu unterstützen.

 

Bild: Game Changer-Bühne. INSPO, 30.06.2026.

Präsentation vor Menschenmenge

Sportentwicklungsplanung Potsdam: Zentrale Ergebnisse vorgestellt

Sport und Bewegung sind fester Bestandteil des Alltags in Potsdam: Rund 90 Prozent der Potsdamer*innen sind regelmäßig aktiv. Das ist ein starkes Signal – und zugleich ein klarer Auftrag für die Stadtentwicklung. Die im Rahmen der zweiten Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellten Ergebnisse der Integrierten Sportentwicklungsplanung zeigen deutlich, wo Potsdam heute steht und wo gezielt gehandelt werden muss.

Die umfassenden Analysen und Beteiligungsprozesse machen deutlich: Der Bedarf an Sport- und Bewegungsräumen wächst. Besonders bei großen Sportspielhallen, kleinen Bewegungsräumen sowie bei Sportplätzen im Sommerbetrieb bestehen akute Defizite. Auch an mehreren Schulstandorten wurden Engpässe in der sportlichen Infrastruktur festgestellt – ihre Beseitigung würde nicht nur dem Schulsport, sondern auch den Sportvereinen zugutekommen.

Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, was sich die Menschen wünschen: wohnortnahe, gut erreichbare und vielseitig nutzbare Sport- und Bewegungsangebote, die alle Altersgruppen ansprechen – vom Kindes- bis ins hohe Senior*innenalter. Sport findet dabei längst nicht nur im Verein statt, sondern zunehmend individuell und im öffentlichen Raum.

Um diese Bedarfe aufzugreifen, wurden 15 potenzielle Standorte für neue Sport- und Bewegungsflächen im Stadtgebiet durch das INSPO geprüft und fachlich bewertet. Sie bilden eine zentrale Grundlage für die zukünftige Entwicklung sowohl wettkampfnormierter Sportstätten als auch regeloffener, frei nutzbarer Bewegungsangebote.

Die Sportentwicklungsplanung der Landeshauptstadt Potsdam biegt nun auf die Zielgeraden ein. Die abschließende Informations- und Öffentlichkeitsbeteiligung soll noch vor der Sommerpause stattfinden und den Weg für die nächsten Umsetzungsschritte ebnen.

 

Bild: INSPO, 26.03.2026.

St. Nikolaikirche Potsdam

Projektupdate: Integrierte Sportentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Potsdam

Am 26. Juni 2025 fand die zweite Sitzung der prozessbegleitenden Steuerungsgruppe im Rahmen der integrierten Sportentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Potsdam statt.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Präsentation und Diskussion zentraler Zwischenergebnisse aus den umfangreichen Erhebungen – darunter Bürger*innenbefragungen, Vereinsbefragungen sowie Bestandsanalysen. Neben der inhaltlichen Analyse der aktuellen Ergebnisse lag der Fokus insbesondere auf der Gegenüberstellung mit den vorangegangenen ISEPs aus den Jahren 2002 und 2013.

Ausgehend von den damaligen zentralen Erkenntnissen konnten erste Schlussfolgerungen für die künftige Sportentwicklung in Potsdam abgeleitet werden. Diese Vergleiche helfen dabei, Entwicklungen zu bewerten und den aktuellen Handlungsbedarf gezielt zu identifizieren.

Zudem wurde der aktuelle Arbeitsstand der Standortanalyse vorgestellt – eine zentrale Grundlage für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur in Potsdam.

Die Ergebnisse und nächsten Schritte werden im weiteren Projektverlauf regelmäßig mit den relevanten Akteur*innen abgestimmt und transparent kommuniziert.

 

Bild: Leon Seibert auf Unsplash

Leinwand mit PowerPoint Präsentation und Publikum

Öffentliche Auftaktveranstaltung zum Startschuss der Potsdamer Sportentwicklungsplanung

Am Donnerstagabend (27.02.2025) fand in der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule die öffentliche Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung der integrierten Sportentwicklungsplanung (ISEP) für die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) statt.

Etwa 70 Vertreter*innen unterschiedlicher Interessensgruppen der Landeshauptstadt Potsdam folgten der Einladung, die zukünftige Sportentwicklung für ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Darunter befanden sich u. a. Sportvereine und Schulen ebenso wie Vertretungen aus der Politik und den unterschiedlichen planenden Verwaltungsressorts.

Der Workshop stellt einen elementaren Baustein in der kooperativen Sportentwicklungsplanung dar und bietet unserem Team, im Hinblick auf die zu erarbeitenden Handlungsempfehlungen, erste Anregungen und wertvolle Impulse.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einer Begrüßungsrede des Potsdamer Oberbürgermeisters Mike Schubert. Daraufhin stellte das INSPO dem Plenum die Arbeitsvorgehensweise sowie Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten im Rahmen der kooperativen Planung vor. Im Anschluss ging es für die Teilnehmer*innen direkt über zum aktiven Mitwirken und Diskutieren.

Aufgeteilt in vier interdisziplinären Kleingruppen setzten sich der Teilnehmerkreis  mit unterschiedlichen Fragestellungen mittels der World-Café-Methodik zur künftigen Sportentwicklung der LHP auseinander. Hierbei fand ein intensiver sowie multiperspektivischer Austausch statt. Wesentliche Themenfelder waren die hiesige Sportinfrastruktur, der städtisch-öffentliche Raum, die Angebote der Sport- und Bewegungslandschaft  sowie deren Kommunikations-, Kooperations- und Netzwerkstrukturen.

Die Ergebnisse des Workshops  fließen in den weiteren Erstellungsprozess der Sportentwicklungsplanung ein. Darüber hinaus ist auf  die Potsdamer Beteiligungsplattform zu verweisen, auf welcher regelmäßig Updates zum Arbeitsprozess veröffentlicht werden. Darüber hinaus können sich mit Hilfe der Plattform Interessierte aktiv in den Planungsprozess einbringen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und freuen uns auf die weiteren Schritte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Sportentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Potsdam.

 

Bild: INSPO

Logo Landeshauptstadt Potsdam

Erfolgreicher Startschuss zur Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Potsdam

Um während des Planungsprozesses einen effektiven interdisziplinären Austausch zu ermöglichen, wurde am 21.11.24 die prozessbegleitende kooperative Planungsgruppe „AG Sportentwicklungsplanung“ ins Leben gerufen. Während der Sitzung wurden die Teilnehmenden über Abläufe, Hintergründe und methodische Vorgehensweisen im Rahmen des Erstellungsprozesses informiert und auf Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten hingewiesen. Neben der Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung aus dem Jahr 2013 legt die Neuauflage u. a. den Fokus auf die Identifikation entwicklungsfähiger Sportanlagenstandorte im Potsdamer Stadtgebiet.

Und so geht es weiter

Die Bestandsaufnahmen und Analysen städtischer sportbezogener sowie demografischer Grundlagendaten sind bereits im vollen Gang. Im Vorfeld der Befragungen findet Ende Februar eine öffentlichkeitswirksame Auftaktveranstaltung statt, zu der die vielfältigen Sport- und Bewegungsanbieter der Landeshauptstadt Potsdam für einen ersten gemeinsamen Austausch eingeladen werden. Im Nachgang folgen weitere partizipative Formate zur bedarfsorientierten Entwicklung von Handlungs- und Maßnahmenempfehlungen mit dem Ziel, diese Ende 2025 abschließend vorlegen zu können.

Bildquelle: Stadt Potsdam