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Schloss Oranienburg

Oranienburg: Vorfinale Fassung des Sportentwicklungsplans vorgestellt

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur zukünftigen Sportentwicklung der Stadt Oranienburg ist erreicht: Gemeinsam mit der Verwaltungsspitze wurde die vorfinale Fassung der integrierten Sportentwicklungsplanung bis 2035 vorgestellt und diskutiert. Das Gutachten bildet die wissenschaftlich fundierte Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Sport- und Bewegungslandschaft in der Stadt.

Im Rahmen der Präsentation wurden die zentralen Ergebnisse des mehrstufigen Planungsprozesses sowie die daraus abgeleiteten Handlungs- und Maßnahmenempfehlungen vorgestellt. Insgesamt umfasst die Planung 11 Handlungsempfehlungen mit 47 konkreten Maßnahmen, die sich auf die Handlungsfelder Sportanlagen, Sportgelegenheiten, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport, Bildung und Soziales sowie Kommunikation und Netzwerke verteilen.

Die Empfehlungen basieren auf einer umfassenden wissenschaftlichen Analyse sowie einer breiten lokalen Beteiligung. An den Erhebungen beteiligten sich knapp 1.000 Bürgerinnen und Bürger, 53 Sportvereine, alle 23 Schulen sowie alle 22 Kindertageseinrichtungen der Stadt.

Mit der Vorstellung der vorfinalen Fassung startet nun die nächste Projektphase. Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitung des politischen Gremienlaufs sowie die weiteren Abstimmungen bis zur finalen Beschlussfassung. Parallel dazu werden bereits die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Umsetzungsprozess geschaffen. Ziel ist es, die im Gutachten formulierten Maßnahmen schrittweise in konkrete Projekte zu überführen und die Sportentwicklungsplanung als langfristiges Steuerungsinstrument für die Sport- und Bewegungsentwicklung in Oranienburg zu etablieren.

 

Bild: INSPO, 30.07.2026.

Gelsensport

Gelsenkirchen: Zentrale Ergebnisse der Sportentwicklungsplanung vorgestellt

Wie bewegen sich die Menschen in Gelsenkirchen? Welche Rolle spielen Schulen, Kitas und Sportvereine für die Bewegungsförderung? Und welche Sport- und Bewegungsräume werden künftig benötigt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die dritte Sitzung der prozessbegleitenden Steuerungsgruppe im Rahmen der integrierten Sportentwicklungsplanung für die Stadt Gelsenkirchen.

Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der Bürger-, Schul- und Kitabefragungen. Die Auswertungen zeigen, dass Sport und Bewegung für die Gelsenkirchener Bevölkerung einen hohen Stellenwert besitzen. Gleichzeitig wird deutlich, dass insbesondere gesundheitsorientierte und individuell organisierte Bewegungsformen wie Radfahren, Laufen oder Fitness zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Darüber hinaus wurden wichtige Handlungsfelder für die zukünftige Sportentwicklung identifiziert. Dazu zählen die Aktivierung bislang wenig erreichter Zielgruppen, die Weiterentwicklung attraktiver Sport- und Bewegungsräume sowie die Stärkung wohnortnaher Bewegungsangebote. Auch die Befragungen der Schulen und Kindertagesstätten verdeutlichen, dass bereits viele gute Ansätze vorhanden sind, gleichzeitig aber weiteres Potenzial bei Kooperationen, Bewegungsangeboten und den infrastrukturellen Rahmenbedingungen besteht.

Jetzt geht der Blick nach vorne: Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere kooperative Planung ein. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Maßnahmen zu entwickeln, die den Sport und die Bewegung in Gelsenkirchen nachhaltig stärken und noch mehr Menschen für einen aktiven Lebensstil begeistern.

 

Bild: INSPO, 29.07.2026.

Sportanlage Häselrieth

Startschuss für die Sportstättenentwicklungsplanung des Landkreises Hildburghausen

Anfang Juni trafen sich Vertreter*innen der Verwaltung und Kommunalpolitik aus dem Landkreis Hildburghausen, der Kreisportbund Hildburghausen e. V. sowie das INSPO zum Start des Arbeitsprozesses der Integrierten Sportstättenentwicklungsplanung für den Landkreis Hildburghausen. Neben der Herausforderung, sportliche Infrastrukturen langfristig und bedarfsgerecht zu planen, gilt es u. a. die Voraussetzungen für zielgruppenadäquate Sport- und Bewegungsangebote zu verbessern.

Im Rahmen des Kick-offs wurden durch das INSPO die Abläufe, Hintergründe, Vorgehensweisen sowie Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten zur Erstellung der Studie erläutert. Im Anschluss folgte eine offene Diskussion zu zentralen Potentialen und Herausforderungen innerhalb der Sport- und Bewegungslandschaft des Landkreises. 

Momentan laufen die Begehungen aller Sportanlagen im Landkreis Hildburghausen. 

 

Bild: INSPO, 2026: Sportanlage Häselrieth.

Stadtbild Wilhelmshaven

Erste Sitzung der Steuerungsgruppe für die Sportentwicklungsplanung der Stadt Wilhelmshaven

Anfang Juni 2026 trafen sich die fachressortübergreifende Steuerungsgruppe der Stadt Wilhelmshaven sowie das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) zum offiziellen Auftakt des gemeinsamen Arbeitsprozesses. Im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung wurde der Grundstein für die Erarbeitung einer fachlich fundierten und strategisch ausgerichteten Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung des Sports und der Sportinfrastruktur in der Stadt Wilhelmshaven gelegt.

Ziel des ersten Treffens war es, alle beteiligten Akteur*innen im ersten Schritt auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen. Durch eine einleitende Präsentation des INSPO wurden die fachlichen Themenschwerpunkte sowie das konkrete Vorhaben der Sportentwicklungsplanung erläutert. Neben dem reinen Informationstransfer stand vor allem der direkte, konstruktive Austausch mit den Akteur*innen vor Ort im Fokus der Veranstaltung.

In einem ersten Brainstorming-Prozess wurde ein produktiver Austausch zu zentralen Erwartungshaltungen, Herausforderungen und Entwicklungspotenzialen angeregt. Unter anderem wurde sich dabei über die Themenfelder im Kontext infrastruktureller Betrachtung, Sportvereine, Leistungssport sowie auch Wassersport und Wassersportflächen ausgetauscht. Ein weiterer Fokus lag auf Themenfeldern wie Sport im öffentlichen Raum („Jedermannssport“), Angebote und Zielgruppen sowie Kooperationen und Netzwerke.

Mit diesem erfolgreichen und kooperativen Auftakt wurde eine fundierte Basis für den weiteren gemeinsamen Prozess geschaffen. Als nächste zentrale Arbeitsschritte stehen nun die detaillierte Analyse der kommunalen Bestandsdaten sowie, in enger Absprache mit dem Auftraggeber, der Erstellungsprozess und die Entwicklung der geplanten Sportvereinsbefragung an.

 

Bild: Foto von Thomas Lohmann auf Unsplash

Tennenplatz im Wimariastadion

Sportentwicklungsplanung Weimar: Zentrale Weichenstellungen für die nächsten zehn Jahre

Im Rahmen der zweiten prozessbegleitenden Arbeitsgruppensitzung zur Integrierten Sportentwicklungsplanung (ISEP) wurden zentrale Ergebnisse zur Sportinfrastruktur, zum Vereins- und Schulsport sowie zum Sport- und Bewegungsverhalten der Weimarer Bevölkerung vorgestellt.

Die Bestands‑Bedarfs‑Bilanzierung zeigt, dass insbesondere im vereinsorganisierten Sport Defizite bei gedeckten Sportanlagen bestehen. Betroffen sind vor allem Sportspielhallen über 800 m² sowie Sporthallen mittlerer Größe, die für Trainings‑ und Wettkampfbetrieb genutzt werden. Gleichzeitig wurden vier Schulstandorte mit sportinfrastrukturellen Defiziten identifiziert. Eine gezielte Behebung dieser Defizite würde nicht nur den Schulsport stärken, sondern auch dem Vereinssport zusätzliche Nutzungskapazitäten in den Nachmittags‑ und Abendstunden eröffnen.

Bei den ungedeckten Sportanlagen verfügt Weimar insgesamt über ausreichende Flächen. Dies ist insbesondere auf die aktuell laufenden Aufwertungsmaßnahmen zurückzuführen, bei denen die beiden Tennensportplätze im Wimaria‑Stadion zu Kunstrasenplätzen umgebaut werden. Gleichwohl bestehen weiterhin qualitative Sanierungsbedarfe, vor allem bei älteren Anlagen.

Ein besonders deutlicher Handlungsbedarf zeigt sich im Schwimmsport: Während die Bedarfe im Sommer durch Freibadnutzungen ausgeglichen werden können, besteht im Winterhalbjahr ein erhebliches Kapazitätsdefizit für den Vereinssport. Für den Schulschwimmunterricht werden die Bedingungen mehrheitlich positiv bewertet, dennoch wurden an einzelnen Schulen strukturelle Herausforderungen identifiziert.

Die Bevölkerungsbefragung verdeutlicht zudem einen anhaltenden Trend zu individuell organisierten Sport‑ und Bewegungsformen. Öffentliche Bewegungsräume, wohnortnahe Angebote und multifunktionale Anlagen gewinnen gegenüber klassischen Vereinsstrukturen zunehmend an Bedeutung. Dieser Wandel unterstreicht die Notwendigkeit einer integrierten Betrachtung von Schul‑, Vereins‑, Freizeit‑ und Individualsport bei zukünftigen Planungen.

Die Ergebnisse werden in den nächsten Prozessschritten zu einem gemeinsamen Maßnahmenkatalog verdichtet und priorisiert. Ziel ist es, tragfähige Entscheidungsgrundlagen für Politik und Verwaltung zu schaffen und die sportliche Infrastruktur Weimars langfristig qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln.

 

Bild: Wimaria-Stadion, INSPO.

Sportplatz von oben in Gelsenkirchen

Sportentwicklungsplanung Gelsenkirchen: Zentrale Zwischenergebnisse liegen vor

Im Rahmen der zweiten prozessbegleitenden Steuerungsgruppe zur Sportentwicklungsplanung der Stadt Gelsenkirchen wurden zentrale Zwischenergebnisse vorgestellt. Im Fokus standen die Bestands-Bedarfs-Bilanzierung sowie erste Auswertungen der Befragungen von Bevölkerung, Sportvereinen und Schulen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der kleinräumigen Bestands- und Bedarfsermittlung von Sportanlagen.


Anhand detaillierter Standortanalysen wurden bestehende Sportstätten den konkreten Bedarfen von Schulen und Sportvereinen gegenübergestellt. So konnten differenziert gedeckte, ausgelastete und ungedeckte Bedarfe identifiziert und einzelnen Standorten zugeordnet werden. Diese kleinräumige Betrachtung ermöglicht es, infrastrukturelle Defizite präzise zu benennen und gezielt Handlungsoptionen abzuleiten.

Die vorliegenden Ergebnisse bilden eine fundierte Grundlage für die weitere Maßnahmenentwicklung sowie für eine passgenaue und bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur in den Stadtbezirken.

Bild: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

 

Arbeitsphase im Saal in Senftenberg

Kooperative Planung in Senftenberg: Workshop zu Angebots-, Organisations- und Netzwerkstrukturen

Nachdem im letzten Workshop das Thema Sportinfrastruktur behandelt wurde, setzte sich die interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppe am 3. März mit weiteren zentralen Themen auseinander, darunter Zielgruppenfokus, Angebots- und Organisationsstrukturen sowie den Kooperations- und Netzwerkstrukturen der Senftenberger Sportlandschaft.

Die Ergebnisse der im Jahr 2025 durchgeführten Bevölkerungsbefragung verdeutlichen das ausgeprägte Interesse der Senftenberger*innen an Sport und Bewegung. Sie geben zudem Aufschluss darüber, welche Sportarten und Bewegungsformen besonders nachgefragt werden. In der ersten Arbeitsphase wurden verschiedene Zielgruppen — wie etwa Mädchen und Frauen, Menschen mit Behinderung sowie Familien mit Kleinkindern — in die Diskussion zur Gestaltung und Organisation entsprechender Sport- und Bewegungsangebote einbezogen.

In der zweiten Arbeitsphase rückte der Fokus auf die Kooperations- und Netzwerkstrukturen. Erfreulicherweise zeigen die Sportvereine in einer eigenen Befragung eine hohe Bereitschaft zur Kooperation. Die Umsetzung dieser Kooperationsbereitschaft in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur*innen der Senftenberger Sport- und Bewegungslandschaft wurde anhand verschiedener Fragestellungen erörtert. Besonders im Mittelpunkt standen die Entwicklung verbindlicher Strukturen und Formate, die eine planbare und verlässliche Zusammenarbeit fördern sollen.

Das INSPO wird nun intensiv die gesammelten Hinweise auswerten und einen Maßnahmenempfehlungskatalog erstellen, der in einer abschließenden Sitzung der Arbeitsgruppe präsentiert wird.

Bild: Rathaus Senftenberg. INSPO, 03.03.2026. 

Workshopphase im Rathaus Senftenberg

Zweiter Workshop zur Sportstättenentwicklungskonzeption in der Stadt Senftenberg

Seit Sommer 2025 läuft die Erstellung einer integrierten Sportstättenentwicklungskonzeption für die Stadt Senftenberg. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungslandschaft der Stadt bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam.

Grundlage der Planung sind umfassende empirische Erhebungen unter Bürger*innen, Sportvereinen und Schulen sowie eine detaillierte Analyse der bestehenden Sportinfrastruktur. Über 200 Bürger*innen, 63 % der Sportvereine sowie alle Schulen nahmen an den Befragungen teil. Außerdem wurden Expert*inneninterviews mit Feuerwehr und Polizei durchgeführt.

Im Rahmen des zweiten Workshops am 10. Februar 2026 wurden erste Ergebnisse vorgestellt. In der Stadt Senftenberg zeigen sich beim Themenfeld Sportinfrastruktur aufgrund des geringen Nutzungsdrucks Potenziale in der qualitativen und multifunktionalen Aufwertung von Sportanlagen zum Beispiel auch für den Individualsport. Im Teilnehmer*innenkreis wurden diverse Sport- und Bewegungsmöglichkeiten wie bspw. Tischtennis, Beachvolleyball oder eine Crosslaufbahn angeregt. Diese und weitere Ideen gilt es im weiteren Prozess zu prüfen.

Die Erstellung der Konzeption erfolgt in einem breit angelegten, kooperativen Planungsprozess unter Einbindung von Verwaltung, Politik, Sportorganisationen und Bildungseinrichtungen. In den kommenden Sitzungen der Steuerungsgruppe stehen die Analyse von Angebots-, Organisations- und Netzwerkstrukturen sowie die Priorisierung konkreter Maßnahmen im Fokus. 

 

Bild: Rathaus Senftenberg. INSPO, 10.02.2026. 

Raum im Rathaus Schönefeld mit Präsentationstafel

Sportentwicklung in Schönefeld: Kooperationen, Angebote und Zukunftsperspektiven

Die Gemeinde Schönefeld erstellt seit Jahresende 2024 zusammen mit dem INSPO eine integrierte Sportentwicklungsplanung. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungslandschaft der Gemeinde bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Grundlage der Planung umfassen u. a. repräsentative Befragungen der Bürger*innen, Sportvereine, Schulen und Kitas sowie umfangreiche Begehungen und Bewertungen der verschiedenen Sportanlagen in der Gemeinde Schönefeld.

Im Rahmen der abschließenden 3. Sitzung der prozessbegleitenden Steuerungsgruppe am 27. Januar 2026 wurden weitere zentrale Ergebnisse der empirischen Erhebungen sowie der öffentlichen Beteiligungshomepage vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Angebots- und Organisationsstrukturen der Sport- und Bewegungsaktivitäten sowie Kommunikation, Kooperation und Netzwerkstrukturen in der lokalen Sport- und Bewegungslandschaft.

Die Ergebnisse zeigen u. a., dass die Sport- und Bewegungsaktivitäten in der Gemeinde überwiegend individuell organisiert stattfinden und dass ein Großteil der Inaktiven grundsätzliches Interesse an Sport und Bewegung hat, jedoch häufig kein passendes oder wohnortnahes Angebot findet. Auch die Bedeutung von Kooperationen – beispielsweise zwischen Vereinen, Schulen und Kitas – wurde deutlich: insbesondere im schulischen Ganztag zeigt sich weiteres Entwicklungspotenzial.

Im Anschluss wird nun sukzessive das Gutachten finalisiert. Dafür wird u. a. ein Maßnahmenkatalog angefertigt, der mit den Ergebnissen der Arbeitsphasen aus den drei Sitzungen untersetzt wird. Die Maßnahmen werden im letzten Schritt durch die Mitglieder der Steuerungsgruppe priorisiert, um eine nachhaltige und passgenaue Sportentwicklung für die Gemeinde Schönefeld sicherzustellen.

 

Bild: INSPO, 27.01.2026.

Rathaus Waltersdorf

Bewegung braucht Raum: Zweite Steuerungsgruppensitzung in der Gemeinde Schönefeld

Die Gemeinde Schönefeld hat zum Jahresende 2024 die Erstellung einer integrierten Sportentwicklungsplanung in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungslandschaft der Gemeinde bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam.

Grundlage der Planung sind umfassende empirische Erhebungen unter Bürger*innen, Sportvereinen, Schulen und Kitas sowie eine detaillierte Analyse der bestehenden Sportinfrastruktur. Die Beteiligung war erfreulich hoch: Fast 500 Bürger*innen, 91 % der Sportvereine sowie sämtliche Kitas und alle Schulen nahmen an den Befragungen teil.

Im Rahmen der zweiten Sitzung der interdisziplinären Steuerungsgruppe am 11. November 2025 wurden erste Ergebnisse vorgestellt. Diese zeigen insbesondere im Bereich wettkampftauglicher Sporthallen und Sportplätze deutlichen Handlungsbedarf. Gleichzeitig wird der öffentliche Raum intensiv für individuelle Bewegung genutzt. Daraus ergeben sich zwei zentrale Zielsetzungen: die Sicherung und qualitative Weiterentwicklung bestehender Sportanlagen sowie der gezielte Ausbau bewegungsfördernder Stadträume.

Die Fortschreibung erfolgt in einem breit angelegten, kooperativen Planungsprozess unter Einbindung von Verwaltung, Politik, Sportorganisationen und Bildungseinrichtungen. In den kommenden Sitzungen der Steuerungsgruppe stehen die Analyse von Angebots-, Organisations- und Netzwerkstrukturen sowie die Priorisierung konkreter Maßnahmen im Fokus. 

 

Bild: Rathaus Waltersdorf. INSPO, 11.11.2025.