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Raum im Rathaus Schönefeld mit Präsentationstafel

Sportentwicklung in Schönefeld: Kooperationen, Angebote und Zukunftsperspektiven

Die Gemeinde Schönefeld hat zum Jahresende 2024 die Erstellung einer integrierten Sportentwicklungsplanung in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungslandschaft der Gemeinde bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Grundlage der Planung umfassen u. a. repräsentative Befragungen der Bürger*innen, Sportvereine, Schulen und Kitas sowie umfangreiche Begehungen und Bewertungen der verschiedenen Sportanlagen in der Gemeinde Schönefeld.

Im Rahmen der abschließenden 3. Sitzung der prozessbegleitenden Steuerungsgruppe am 27. Januar 2026 wurden weitere zentrale Ergebnisse der empirischen Erhebungen sowie der öffentlichen Beteiligungshomepage vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Angebots- und Organisationsstrukturen der Sport- und Bewegungsaktivitäten sowie Kommunikation, Kooperation und Netzwerkstrukturen in der lokalen Sport- und Bewegungslandschaft.

Die Ergebnisse zeigen u. a., dass die Sport- und Bewegungsaktivitäten in der Gemeinde überwiegend individuell organisiert stattfinden und dass ein Großteil der Inaktiven grundsätzliches Interesse an Sport und Bewegung hat, jedoch häufig kein passendes oder wohnortnahes Angebot findet. Auch die Bedeutung von Kooperationen – beispielsweise zwischen Vereinen, Schulen und Kitas – wurde deutlich: insbesondere im schulischen Ganztag zeigt sich weiteres Entwicklungspotenzial.

Im Anschluss wird nun sukzessive das Gutachten finalisiert. Dafür wird u. a. ein Maßnahmenkatalog angefertigt, der mit den Ergebnissen der Arbeitsphasen aus den drei Sitzungen untersetzt wird. Die Maßnahmen werden im letzten Schritt durch die Mitglieder der Steuerungsgruppe priorisiert, um eine nachhaltige und passgenaue Sportentwicklung für die Gemeinde Schönefeld sicherzustellen.

 

Bild: INSPO, 27.01.2026.

Rathaus Waltersdorf

Bewegung braucht Raum: Zweite Steuerungsgruppensitzung in der Gemeinde Schönefeld

Die Gemeinde Schönefeld hat zum Jahresende 2024 die Erstellung einer integrierten Sportentwicklungsplanung in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungslandschaft der Gemeinde bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam.

Grundlage der Planung sind umfassende empirische Erhebungen unter Bürger*innen, Sportvereinen, Schulen und Kitas sowie eine detaillierte Analyse der bestehenden Sportinfrastruktur. Die Beteiligung war erfreulich hoch: Fast 500 Bürger*innen, 91 % der Sportvereine sowie sämtliche Kitas und alle Schulen nahmen an den Befragungen teil.

Im Rahmen der zweiten Sitzung der interdisziplinären Steuerungsgruppe am 11. November 2025 wurden erste Ergebnisse vorgestellt. Diese zeigen insbesondere im Bereich wettkampftauglicher Sporthallen und Sportplätze deutlichen Handlungsbedarf. Gleichzeitig wird der öffentliche Raum intensiv für individuelle Bewegung genutzt. Daraus ergeben sich zwei zentrale Zielsetzungen: die Sicherung und qualitative Weiterentwicklung bestehender Sportanlagen sowie der gezielte Ausbau bewegungsfördernder Stadträume.

Die Fortschreibung erfolgt in einem breit angelegten, kooperativen Planungsprozess unter Einbindung von Verwaltung, Politik, Sportorganisationen und Bildungseinrichtungen. In den kommenden Sitzungen der Steuerungsgruppe stehen die Analyse von Angebots-, Organisations- und Netzwerkstrukturen sowie die Priorisierung konkreter Maßnahmen im Fokus. 

 

Bild: Rathaus Waltersdorf. INSPO, 11.11.2025. 

Konferenzraum mit Bildschirm im Rathaus Waltersdorf

Kick-off zur Sportentwicklungsplanung in der Gemeinde Schönefeld

Am 21. Mai 2025 trafen sich Vertreter*innen der Schönefelder Verwaltung, Schulen, Sportvereine sowie das INSPO zum Start des Arbeitsprozesses der Integrierten Sportentwicklungsplanung für die Gemeinde Schönefeld. Neben der Herausforderung, sportliche Infrastrukturen langfristig und bedarfsgerecht zu planen, gilt es u. a. die Voraussetzungen für zielgruppenadäquate Sport- und Bewegungsangebote zu verbessern.

Im Rahmen des Kick-offs wurden durch das INSPO die Abläufe, Hintergründe, Vorgehensweisen sowie Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten zur Erstellung der Studie erläutert. Im Anschluss folgte eine offene Diskussion zu zentralen Potentialen und Herausforderungen innerhalb der Schönfelder Sport- und Bewegungslandschaft. 

Nach den bereits abgeschlossenen Sportstättenbegehungen stehen kommende Woche die Sportvereins-, Kita- und Schulbefragungen sowie perspektivisch die Beteiligung der Bevölkerung an.

Im Frühjahr 2026 soll die Sportentwicklungsplanung mit dem Zeithorizont 2035 vorliegen.

 

Bild: INSPO, 21.05.2025: Rathaus Waltersdorf

 

Logo der Gemeinde Schönefeld

Sportentwicklungsplanung für die Gemeinde Schönefeld

Das INSPO wurde von der Gemeinde Schönefeld (Brandenburg) für die Erstellung einer Sportentwicklungsplanung beauftragt. 

Geplant sind die Durchführung einer Bestandsaufnahme von demographischen und sportbezogenen Grunddaten, eine aktuelle Einschätzung der Sportstättensituation durch Vorortbegehungen (quantitativ und qualitativ) und die Erstellung eines Sportstättenkatasters, eine wissenschaftlich fundierte Bedarfsanalyse sowie Nutzerbefragungen der Bevölkerung (Sportverhaltensstudie), der ansässigen Schulen, Kitas und Sportvereine sowie die Erstellung einer Bestands-Bedarfs-Bilanzierung. Begleitet wird der kooperative Planungsprozess durch Präsentationen, Sitzungen und Workshop-Phasen.

Projektzeitraum: 2024– 

Bild: Gemeinde Schönefeld