Schlagwort-Archive: INSPO

Rathaus Wilhelmshaven

Zuschlag Sportentwicklungsplanung Stadt Wilhelmshaven

Das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) wurde mit der Erstellung der Sportentwicklungsplanung für die Stadt Wilhelmshaven beauftragt. Gegenstand des Projekts ist die Erarbeitung einer fachlich fundierten und strategisch ausgerichteten Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung des Sports und der Sportinfrastruktur in Wilhelmshaven.

Zentrale Arbeitspakete der Sportentwicklungsplanung sind eine umfassende quantitative und qualitative Bestandsaufnahme der vorhandenen Sportstätten, eine rechnerische Bestands‑Bedarfs‑Analyse für den Vereins‑ und Schulsport sowie vertiefende Betrachtungen ausgewählter Themenfelder wie Leistungs‑ und Wassersport. Ergänzend werden Angebotsstrukturen, Nutzungsintensitäten und organisatorische Rahmenbedingungen des organisierten und nicht organisierten Sports analysiert.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Handlungszielen und eines umsetzungsorientierten Maßnahmenkatalogs. Dieser wird im Rahmen eines kooperativen Beteiligungsprozesses gemeinsam mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, Sportvereinen und weiteren relevanten Akteur*innen erarbeitet, qualifiziert und priorisiert.

Ziel der Sportentwicklungsplanung ist es, eine langfristig tragfähige, bedarfsgerechte und leistungsfähige Sport‑ und Bewegungsinfrastruktur zu schaffen sowie steuerungsrelevante Grundlagen für Investitions‑ sowie Entwicklungsentscheidungen der Stadt Wilhelmshaven bereitzustellen.

 

Bild: Rathaus Wilhelmshaven, INSPO.

 

Altes Rathuas Castrop-Rauxel

Zukunft der Sportlandschaft in Castrop-Rauxel

Die Stadt Castrop‑Rauxel steht vor der Aufgabe, ihre Sportinfrastruktur langfristig und zielgerichtet zu planen, damit Investitionen sinnvoll sind und Vereine wie Schulen gut versorgt werden. Dafür erstellt das Team des Instituts für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam ein Sportstättenentwicklungskonzept.

Als erster Schritt ist letzte Woche die Bedarfsermittlung gestartet: Über Befragungen werden zentrale Akteur*innen der lokalen Sport- und Bewegungslandschaft eingebunden. Teilnehmen können alle Schulen und Sportvereine sowie eine repräsentative Stichprobe von Bürger*innen. Ziel ist, ein umfassendes Bild der Nutzungs- und Bedarfsstrukturen zu gewinnen, um daraus konkrete Planungen abzuleiten.

Schon über 700 Castrop‑Rauxeler*innen haben sich an der Sportverhaltensstudie beteiligt. Wenn Sie zufällig ausgewählt wurden und einen Fragebogen erhalten haben, können Sie noch bis Ende Mai an der Befragung teilnehmen.

 

Bild: Christian Schürmann – Christian.Schuermann@Email.de, CC BY-SA 3.0 <http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/>, via Wikimedia Commons

 

Stadtblick Weissenfels

Bedarfsermittlung in Weißenfels: Befragungen von Bevölkerung, Schulen und Sportvereinen

Wie viele andere Kommunen steht auch die Stadt Weißenfels vor der Herausforderung, ihre sportliche Infrastruktur auf Grundlage einer wissensbasierten Steuerung langfristig und bedarfsgerecht zu planen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden, Sportvereine und Schulen adäquat zu versorgen, um damit die Lebensqualität der Bevölkerung nachhaltig zu sichern. Aus diesem Grund wird unter wissenschaftlicher Begleitung des Teams vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam eine Sportentwicklungsplanung erarbeitet.

Nach dem Abschluss der Sportstättenbegehungen beginnt nun die konkrete Bedarfsermittlung. Hierzu werden wichtige Akteur*innen der Weißenfelser Sport- und Bewegungslandschaft miteinbezogen. Dies geschieht über umfangreiche Befragungen, welche alle Schulen und Sportvereine, aber auch eine repräsentative Auswahl an Bürger*innen beantworten können. Ziel ist es, ein möglichst vollständiges und v. a. ganzheitliches Bild aufzunehmen, um eine bedarfsgerechte Planung abzuleiten.

Es haben sich bereits über 500 Weißenfelser*innen an der Sportverhaltensstudie beteiligt und leisten somit ihren Beitrag zur Sportentwicklungsplanung. Falls auch Sie einen Fragebogen zugeschickt bekommen haben und damit zufällig für die Befragung ausgewählt wurden, haben sie noch bis Ende Mai die Möglichkeit teilzunehmen!

 

Bild: Catatine, CC0, via Wikimedia Commons.

Leinwand mit Podiumsdiskussion

ADS-Jahrestagung 2026: INSPO in Willingen

Am 22. und 23. April 2026 war das INSPO auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter e. V. (ADS) vertreten. Veranstaltungsort war das Besucherzentrum in Willingen – umgeben von einer eindrucksvollen Mittelgebirgslandschaft, die bereits bei der Anreise bei allen Teilnehmenden für gute Stimmung sorgte. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich das Sauerland von seiner besten Seite und bot einen idealen Rahmen für Austausch und Begegnung.

Inhaltlich setzte die Tagung klare Schwerpunkte auf zentrale Themen der kommunalen Sportentwicklung: Sport im Ganztag, Ehrenamt und Volunteers auf Sportveranstaltungen sowie barrierearme Sportstätten verbunden mit Fragen der Raumqualität. Besondere Programmpunkte waren die Interviews mit Bob‑Vizeolympiasieger Matthias Sommer sowie dem ehemaligen Skispringer und Eigengewächs des SC Willingen Stephan Lehye.

Ein Highlight bildete die Führung über die Mühlenkopfschanze, die größte Großschanze der Welt, gefolgt von einem Abendempfang gleich nebenan. Hier entstand eine einzigartige Kombination aus Sport, Networking und Landschaft.

Für das INSPO bot die Jahrestagung wertvolle fachliche Impulse, praxisnahe Einblicke und zahlreiche Gelegenheiten zum persönlichen Austausch mit neuen und bekannten Akteur*innen aus Sportverwaltung und Sportwissenschaft.

Tennenplatz im Wimariastadion

Sportentwicklungsplanung Weimar: Zentrale Weichenstellungen für die nächsten zehn Jahre

Im Rahmen der zweiten prozessbegleitenden Arbeitsgruppensitzung zur Integrierten Sportentwicklungsplanung (ISEP) wurden zentrale Ergebnisse zur Sportinfrastruktur, zum Vereins- und Schulsport sowie zum Sport- und Bewegungsverhalten der Weimarer Bevölkerung vorgestellt.

Die Bestands‑Bedarfs‑Bilanzierung zeigt, dass insbesondere im vereinsorganisierten Sport Defizite bei gedeckten Sportanlagen bestehen. Betroffen sind vor allem Sportspielhallen über 800 m² sowie Sporthallen mittlerer Größe, die für Trainings‑ und Wettkampfbetrieb genutzt werden. Gleichzeitig wurden vier Schulstandorte mit sportinfrastrukturellen Defiziten identifiziert. Eine gezielte Behebung dieser Defizite würde nicht nur den Schulsport stärken, sondern auch dem Vereinssport zusätzliche Nutzungskapazitäten in den Nachmittags‑ und Abendstunden eröffnen.

Bei den ungedeckten Sportanlagen verfügt Weimar insgesamt über ausreichende Flächen. Dies ist insbesondere auf die aktuell laufenden Aufwertungsmaßnahmen zurückzuführen, bei denen die beiden Tennensportplätze im Wimaria‑Stadion zu Kunstrasenplätzen umgebaut werden. Gleichwohl bestehen weiterhin qualitative Sanierungsbedarfe, vor allem bei älteren Anlagen.

Ein besonders deutlicher Handlungsbedarf zeigt sich im Schwimmsport: Während die Bedarfe im Sommer durch Freibadnutzungen ausgeglichen werden können, besteht im Winterhalbjahr ein erhebliches Kapazitätsdefizit für den Vereinssport. Für den Schulschwimmunterricht werden die Bedingungen mehrheitlich positiv bewertet, dennoch wurden an einzelnen Schulen strukturelle Herausforderungen identifiziert.

Die Bevölkerungsbefragung verdeutlicht zudem einen anhaltenden Trend zu individuell organisierten Sport‑ und Bewegungsformen. Öffentliche Bewegungsräume, wohnortnahe Angebote und multifunktionale Anlagen gewinnen gegenüber klassischen Vereinsstrukturen zunehmend an Bedeutung. Dieser Wandel unterstreicht die Notwendigkeit einer integrierten Betrachtung von Schul‑, Vereins‑, Freizeit‑ und Individualsport bei zukünftigen Planungen.

Die Ergebnisse werden in den nächsten Prozessschritten zu einem gemeinsamen Maßnahmenkatalog verdichtet und priorisiert. Ziel ist es, tragfähige Entscheidungsgrundlagen für Politik und Verwaltung zu schaffen und die sportliche Infrastruktur Weimars langfristig qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln.

 

Bild: Wimaria-Stadion, INSPO.

Görlitz am Neißeufer

Ergänzender Baustein zur Sportstättenleitplanung: Wasserflächenbedarf im Fokus

Im Anschluss an die vorliegende Sportstättenleitplanung der Stadt Görlitz wurde ein ergänzender Nachtrag zur Ermittlung des Wasserflächenbedarfs für den Schul‑ und Vereinssport beauftragt. Ziel ist es, die bestehenden Schwimm‑ und Wasserflächen fachlich fundiert zu bilanzieren und den tatsächlichen Bedarf für den organisierten Sport sowie den Schulsport systematisch zu erfassen.

Die Wasserflächenbedarfsermittlung legt dabei den Fokus auf eine sportwissenschaftlich fundierte Bestands‑Bedarfs‑Analyse der vorhandenen Wasserflächen unter Berücksichtigung von Belegungsstrukturen, Mitgliederentwicklungen und Nutzungsanforderungen von Schulen und Vereinen. Damit wird die Sportstättenleitplanung um einen wichtigen Baustein ergänzt, der insbesondere für Fragen der schulischen Schwimmfähigkeit und der Vereinsentwicklung von Bedeutung ist.

 

Bild: Hans Peter Schaefer, http://www.reserv-a-rt.de, CC BY-SA 3.0 <http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/>, via Wikimedia Commons.

 

 

Sportplatz von oben in Gelsenkirchen

Sportentwicklungsplanung Gelsenkirchen: Zentrale Zwischenergebnisse liegen vor

Im Rahmen der zweiten prozessbegleitenden Steuerungsgruppe zur Sportentwicklungsplanung der Stadt Gelsenkirchen wurden zentrale Zwischenergebnisse vorgestellt. Im Fokus standen die Bestands-Bedarfs-Bilanzierung sowie erste Auswertungen der Befragungen von Bevölkerung, Sportvereinen und Schulen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der kleinräumigen Bestands- und Bedarfsermittlung von Sportanlagen.


Anhand detaillierter Standortanalysen wurden bestehende Sportstätten den konkreten Bedarfen von Schulen und Sportvereinen gegenübergestellt. So konnten differenziert gedeckte, ausgelastete und ungedeckte Bedarfe identifiziert und einzelnen Standorten zugeordnet werden. Diese kleinräumige Betrachtung ermöglicht es, infrastrukturelle Defizite präzise zu benennen und gezielt Handlungsoptionen abzuleiten.

Die vorliegenden Ergebnisse bilden eine fundierte Grundlage für die weitere Maßnahmenentwicklung sowie für eine passgenaue und bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur in den Stadtbezirken.

Bild: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

 

Akteure mit Studie in der Hand vor Präsentationstafel

Integrierte Sportentwicklungsplanung für den Berliner Bezirk Marzahn‑Hellersdorf übergeben

Mit der Übergabe der Ergebnisse der Integrierten Sportentwicklungsplanung (ISEP) verfügt der Bezirk Marzahn‑Hellersdorf von Berlin ab sofort über eine wissenschaftlich fundierte, strategische und zugleich umsetzungsorientierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung von Sport‑ und Bewegungsräumen. Die Planung verknüpft sportwissenschaftliche Analysen mit sportpolitischer Beratung und betrachtet den Sport ganzheitlich – vom Schul‑ und Vereinssport bis hin zu informellen Sport‑ und Bewegungsaktivitäten im öffentlichen Raum.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen standen zentrale Fragestellungen zur quantitativen Sportraumsituation, zu bestehenden Versorgungs‑ und Flächendefiziten sowie zu zukunftsfähigen Entwicklungsoptionen im Bezirk. Die Analysen zeigen unter anderem deutliche Bedarfe bei Sporthallen, Sportplätzen und Schulsportflächen. Ergänzend wurden sportwissenschaftliche Prognosen bis zum Jahr 2035 erarbeitet, um auch langfristige Entwicklungen und demografische Veränderungen angemessen zu berücksichtigen.

Auf dieser fachlichen Grundlage wurden konkrete Zielkonzepte in Form sogenannter „umsetzungsvorbereitender Planungen“ entwickelt. Diese reichen von der Weiterentwicklung und Aufwertung bestehender Sportkomplexe über die Schaffung neuer Sport‑ und Bewegungsangebote im öffentlichen Raum bis hin zur Identifizierung geeigneter Standorte für den Neubau oder die Erweiterung von Sportstätten. Typische standortbezogene Herausforderungen – wie bspw. Flächenknappheit, Immissionsschutzanforderungen oder Nutzungskonkurrenzen – wurden dabei systematisch analysiert und in die Bewertung einbezogen.

Die Sportentwicklungsplanung entstand in einem breit angelegten, kooperativen Planungsprozess unter Einbindung von Verwaltung, Politik, organisiertem Sport sowie weiteren relevanten Akteur*innen. Sie bildet damit eine belastbare und fachlich abgestimmte Grundlage für die nächsten Schritte der sport‑ und stadtentwicklungspolitischen Umsetzung im Bezirk Marzahn‑Hellersdorf.

Bild: INSPO, 31.03.2026.

Von links nach rechts:
Stefan Bley (Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Weiterbildung, Kultur und Facility Management), Stefanie Burgstaller (Senatsverwaltung für Inneres und Sport), Dr. Arne Lemke (Amtsleitung Schul- und Sportamt), Frank Kolbe (Gruppenleitung Sportförderung, Baukoordination und Immobilienangelegenheiten für Sportanlagen im Fachvermögen Sport), Konstantin H. Pape (Vorsitzender des INSPO).

Präsentation vor Menschenmenge

Sportentwicklungsplanung Potsdam: Zentrale Ergebnisse vorgestellt

Sport und Bewegung sind fester Bestandteil des Alltags in Potsdam: Rund 90 Prozent der Potsdamer*innen sind regelmäßig aktiv. Das ist ein starkes Signal – und zugleich ein klarer Auftrag für die Stadtentwicklung. Die im Rahmen der zweiten Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellten Ergebnisse der Integrierten Sportentwicklungsplanung zeigen deutlich, wo Potsdam heute steht und wo gezielt gehandelt werden muss.

Die umfassenden Analysen und Beteiligungsprozesse machen deutlich: Der Bedarf an Sport- und Bewegungsräumen wächst. Besonders bei großen Sportspielhallen, kleinen Bewegungsräumen sowie bei Sportplätzen im Sommerbetrieb bestehen akute Defizite. Auch an mehreren Schulstandorten wurden Engpässe in der sportlichen Infrastruktur festgestellt – ihre Beseitigung würde nicht nur dem Schulsport, sondern auch den Sportvereinen zugutekommen.

Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, was sich die Menschen wünschen: wohnortnahe, gut erreichbare und vielseitig nutzbare Sport- und Bewegungsangebote, die alle Altersgruppen ansprechen – vom Kindes- bis ins hohe Senior*innenalter. Sport findet dabei längst nicht nur im Verein statt, sondern zunehmend individuell und im öffentlichen Raum.

Um diese Bedarfe aufzugreifen, wurden 15 potenzielle Standorte für neue Sport- und Bewegungsflächen im Stadtgebiet durch das INSPO geprüft und fachlich bewertet. Sie bilden eine zentrale Grundlage für die zukünftige Entwicklung sowohl wettkampfnormierter Sportstätten als auch regeloffener, frei nutzbarer Bewegungsangebote.

Die Sportentwicklungsplanung der Landeshauptstadt Potsdam biegt nun auf die Zielgeraden ein. Die abschließende Informations- und Öffentlichkeitsbeteiligung soll noch vor der Sommerpause stattfinden und den Weg für die nächsten Umsetzungsschritte ebnen.

 

Bild: INSPO, 26.03.2026.

Studie Landkreis Harburg

Abschluss der Sportentwicklungsplanung für den Landkreis Harburg

Der Landkreis Harburg hat bereits im Spätsommer 2025 die vom INSPO erstellte integrierte Sportentwicklungsplanung vorgelegt bekommen. Die Analyse zeigt deutlich die landkreistypischen Besonderheiten: eine wachsende und zugleich alternde Bevölkerungsstruktur, eine ausgeprägt starke und tragfähige Vereinslandschaft, einen hohen Anteil individuell organisierter Sport- und Bewegungsaktivitäten sowie eine intensive Nutzung des öffentlichen Raums als Bewegungs- und Aufenthaltsfläche. Charakteristisch für den Landkreis sind zudem die dezentralen Siedlungsstrukturen und die damit verbundene hohe Relevanz wohnortnaher Sport‑ und Bewegungsmöglichkeiten sowie das hohe Engagement der Sportvereine.

Die Studie formuliert zentrale Handlungsempfehlungen für die kommenden Jahre. Zu den prioritären Maßnahmen zählen der bedarfsorientierte Ausbau und die qualitative Modernisierung der Sporthallen und Sportplätze, die Entwicklung multifunktionaler und frei zugänglicher Bewegungsräume im öffentlichen Raum sowie die Weiterentwicklung von Schulhöfen zu quartiersbezogenen Aktionsflächen. Darüber hinaus werden der Ausbau gesundheitsorientierter Sportangebote, die Stärkung der Vereinsstrukturen – insbesondere im Hinblick auf Ehrenamt, Qualifizierung und Zielgruppenentwicklung – sowie der systematische Aufbau tragfähiger Kooperationsnetzwerke zwischen Vereinen, Schulen, Kitas und weiteren regionalen Akteur*innen empfohlen.

Mit der vorliegenden Planung verfügt der Landkreis erstmals über ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes Steuerungsinstrument. Es ermöglicht Politik und Verwaltung, sport- und bewegungsbezogene Investitionen strategisch zu priorisieren und die Weiterentwicklung der kommunalen Sport- und Bewegungslandschaft langfristig evidenzbasiert und zukunftsorientiert auszurichten.

 

Bild: INSPO.