Schlagwort-Archive: Wilhelmshaven

Meerblick

Stadt Wilhelmshaven: Start der Sportvereinsbefragung

Im Rahmen der Sportentwicklungsplanung für die Stadt Wilhelmshaven hat das INSPO in dieser Woche mit der Befragung der örtlichen Sportvereine begonnen. Ziel ist es, die aktuellen Bedarfe, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des organisierten Sports systematisch zu erfassen und in den weiteren Planungsprozess einzubeziehen.

Im Mittelpunkt der Befragung stehen unter anderem die bestehenden Sportangebote und Mitgliederstrukturen, die Nutzung und Bewertung der Sportanlagen sowie zukünftige Entwicklungsbedarfe der Vereine. Darüber hinaus werden Themen wie Kooperationen, ehrenamtliches Engagement und die Rahmenbedingungen der Vereinsarbeit betrachtet.

Die Vereinsbefragung ergänzt die umfangreiche Bestandsaufnahme der Sportinfrastruktur, bei der das INSPO in den vergangenen Wochen über 60 Sportstandorte im gesamten Stadtgebiet in den Blick genommen hat. Die gewonnenen Erkenntnisse aus beiden Erhebungsbausteinen bilden eine wichtige Grundlage für die anschließende Bestands- und Bedarfsanalyse.

Mit der aktiven Einbindung der Sportvereine wird sichergestellt, dass die Erfahrungen und Anforderungen der lokalen Sportpraxis unmittelbar in die Sportentwicklungsplanung einfließen. Ziel ist es, gemeinsam mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren bedarfsgerechte und langfristig tragfähige Handlungsempfehlungen für die zukünftige Sport- und Bewegungslandschaft in Wilhelmshaven zu entwickeln.

Das INSPO freut sich über eine rege Beteiligung der Wilhelmshavener Sportvereine und bedankt sich bereits im Voraus für die Unterstützung des Planungsprozesses.

 

Bild: Vereinsgelände der Wilhemshavener Kanu-Freunde e. V. INSPO, 22.10.2026.

Nordfrostarena Innenblick

Wilhelmshaven: Start der Sportanlagen-Begehungen

Im Rahmen der integrierten Sportentwicklungsplanung hat das INSPO mit den Begehungen der Sportanlagen in der Stadt Wilhelmshaven begonnen.

In den kommenden Wochen werden über 60 Standorte im gesamten Stadtgebiet begangen und systematisch erfasst. Neben Sporthallen und Sportplätzen umfasst die Bestandsaufnahme auch verschiedene Sondersportanlagen. Aufgrund der besonderen Sportstrukturen Wilhelmshavens werden zudem die Themenfelder Wassersport und Leistungssport vertiefend betrachtet. 

Die Begehungen bilden eine wichtige Grundlage für die qualitative Bewertung der vorhandenen Sportinfrastruktur. Gemeinsam mit weiteren Bausteinen der Sportentwicklungsplanung – darunter die in den kommenden Wochen startende Vereinsbefragung – fließen die gewonnenen Erkenntnisse in die weitere Bestands- und Bedarfsanalyse ein.

 

Bild: INSPO, 03.09.2026: Nordfrostarena

Stadtbild Wilhelmshaven

Erste Sitzung der Steuerungsgruppe für die Sportentwicklungsplanung der Stadt Wilhelmshaven

Anfang Juni 2026 trafen sich die fachressortübergreifende Steuerungsgruppe der Stadt Wilhelmshaven sowie das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) zum offiziellen Auftakt des gemeinsamen Arbeitsprozesses. Im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung wurde der Grundstein für die Erarbeitung einer fachlich fundierten und strategisch ausgerichteten Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung des Sports und der Sportinfrastruktur in der Stadt Wilhelmshaven gelegt.

Ziel des ersten Treffens war es, alle beteiligten Akteur*innen im ersten Schritt auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen. Durch eine einleitende Präsentation des INSPO wurden die fachlichen Themenschwerpunkte sowie das konkrete Vorhaben der Sportentwicklungsplanung erläutert. Neben dem reinen Informationstransfer stand vor allem der direkte, konstruktive Austausch mit den Akteur*innen vor Ort im Fokus der Veranstaltung.

In einem ersten Brainstorming-Prozess wurde ein produktiver Austausch zu zentralen Erwartungshaltungen, Herausforderungen und Entwicklungspotenzialen angeregt. Unter anderem wurde sich dabei über die Themenfelder im Kontext infrastruktureller Betrachtung, Sportvereine, Leistungssport sowie auch Wassersport und Wassersportflächen ausgetauscht. Ein weiterer Fokus lag auf Themenfeldern wie Sport im öffentlichen Raum („Jedermannssport“), Angebote und Zielgruppen sowie Kooperationen und Netzwerke.

Mit diesem erfolgreichen und kooperativen Auftakt wurde eine fundierte Basis für den weiteren gemeinsamen Prozess geschaffen. Als nächste zentrale Arbeitsschritte stehen nun die detaillierte Analyse der kommunalen Bestandsdaten sowie, in enger Absprache mit dem Auftraggeber, der Erstellungsprozess und die Entwicklung der geplanten Sportvereinsbefragung an.

 

Bild: Foto von Thomas Lohmann auf Unsplash

Rathaus Wilhelmshaven

Sportentwicklungsplanung für die Stadt Wilhelmshaven

Das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) erstellt eine Sportentwicklungsplanung für die Stadt Wilhelmshaven. Gegenstand des Projekts ist die Erarbeitung einer fachlich fundierten und strategisch ausgerichteten Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung des Sports und der Sportinfrastruktur in Wilhelmshaven.

Zentrale Arbeitspakete der Sportentwicklungsplanung sind eine umfassende quantitative und qualitative Bestandsaufnahme der vorhandenen Sportstätten, eine rechnerische Bestands‑Bedarfs‑Analyse für den Vereins‑ und Schulsport sowie vertiefende Betrachtungen ausgewählter Themenfelder wie Leistungs‑ und Wassersport. Ergänzend werden Angebotsstrukturen, Nutzungsintensitäten und organisatorische Rahmenbedingungen des organisierten und nicht organisierten Sports analysiert.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Handlungszielen und eines umsetzungsorientierten Maßnahmenkatalogs. Dieser wird im Rahmen eines kooperativen Beteiligungsprozesses gemeinsam mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, Sportvereinen und weiteren relevanten Akteur*innen erarbeitet, qualifiziert und priorisiert.

Ziel der Sportentwicklungsplanung ist es, eine langfristig tragfähige, bedarfsgerechte und leistungsfähige Sport‑ und Bewegungsinfrastruktur zu schaffen sowie steuerungsrelevante Grundlagen für Investitions‑ sowie Entwicklungsentscheidungen der Stadt Wilhelmshaven bereitzustellen.

 

Bild: Rathaus Wilhelmshaven, INSPO.