Sport und Bewegung sind fester Bestandteil des Alltags in Potsdam: Rund 90 Prozent der Potsdamer*innen sind regelmäßig aktiv. Das ist ein starkes Signal – und zugleich ein klarer Auftrag für die Stadtentwicklung. Die im Rahmen der zweiten Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellten Ergebnisse der Integrierten Sportentwicklungsplanung zeigen deutlich, wo Potsdam heute steht und wo gezielt gehandelt werden muss.
Die umfassenden Analysen und Beteiligungsprozesse machen deutlich: Der Bedarf an Sport- und Bewegungsräumen wächst. Besonders bei großen Sportspielhallen, kleinen Bewegungsräumen sowie bei Sportplätzen im Sommerbetrieb bestehen akute Defizite. Auch an mehreren Schulstandorten wurden Engpässe in der sportlichen Infrastruktur festgestellt – ihre Beseitigung würde nicht nur dem Schulsport, sondern auch den Sportvereinen zugutekommen.
Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, was sich die Menschen wünschen: wohnortnahe, gut erreichbare und vielseitig nutzbare Sport- und Bewegungsangebote, die alle Altersgruppen ansprechen – vom Kindes- bis ins hohe Senior*innenalter. Sport findet dabei längst nicht nur im Verein statt, sondern zunehmend individuell und im öffentlichen Raum.
Um diese Bedarfe aufzugreifen, wurden 15 potenzielle Standorte für neue Sport- und Bewegungsflächen im Stadtgebiet durch das INSPO geprüft und fachlich bewertet. Sie bilden eine zentrale Grundlage für die zukünftige Entwicklung sowohl wettkampfnormierter Sportstätten als auch regeloffener, frei nutzbarer Bewegungsangebote.
Die Sportentwicklungsplanung der Landeshauptstadt Potsdam biegt nun auf die Zielgeraden ein. Die abschließende Informations- und Öffentlichkeitsbeteiligung soll noch vor der Sommerpause stattfinden und den Weg für die nächsten Umsetzungsschritte ebnen.
Bild: INSPO, 26.03.2026.











